Funktionsweise

Funktionsweise der Tauchpumpe bzw. Kreiselpumpe:

Die Funktionsweise einer Tauchpumpe lässt sich schnell erklären: Die Tauchpumpe saugt Flüssigkeiten, meist Regenwasser oder Schmutzwasser, durch den Einlass zur Laufradnabe zum Pumpenlaufrad . Das Laufrad der Tauchpumpe* beschleunigt die Flüssigkeit und transportiert sie von dort durch die Fliehkraft zum Pumpengehäuse. Hier liegt der Auslass, wo Flüssigkeit in einen Schlauch oder ein Steigrohr geleitet wird. Im Prinzip ist der Mechanismus der Tauchpumpe physikalisch simpel. Durch Beschleunigung wird die Zentrifugalkraft in kinetische Energie umgewandelt.

Prinzip bereits 1689 entdeckt

Dieses Pumpen-Prinzip wurde bereits 1689 von Denis Papin als Kreiselpumpe erfunden und ist heute die meist verwendete Arbeitsweise bei Pumpen. Sie arbeiten nicht nach dem Vakuumprinzip, sondern über das Laufrad wird das Wasser direkt durch die Pumpe geleitet. Das Laufrad der Tauchpumpe ist über eine Kombination von Gleitringdichtungen vom Motor getrennt, um einen Kurzschluss zu verhindern. Obwohl sich baulich und betrieblich im Laufe der Jahre die Tauchpumpe immer weiterentwickelt hat, blieb das grundlegende Funktionsprinzip das gleiche. Das mit Abstand zum Boden des verkapselten Motors befestigte frei drehende Laufrad ist in der Lage, auch Festkörper bis zu 38 mm Durchmesser zu befördern.

Moderne Tauchpumpen und besondere Einsatzgebiete

Bei modernen Tauchpumpen wurden im Lauf der Jahre allerhand Verbesserungen entdeckt und umgesetzt. Flachsaugerpumpen sind in der Lage, Wasser bis zu einem Mindeststand von 1 mm abzusaugen. Schmutzwassertauchpumpen* pumpen Festkörper bis zu 38mm Durchmesser einfach mit. So wurde der Schwimmerschalter entwickelt, welcher verhindert, dass die Pumpe trocken läuft und Schaden nimmt. Besonders erwähnenswert sind auch die Magnet-Pumpen. Hier ist der Motor vom Laufrad getrennt. Solche Pumpen werden hauptsächlich in den Bereichen eingesetzt, wo ein Leck unter keinen Umständen vorkommen darf. Beispielsweise wenn aggressive Chemikalien oder radioaktive Flüssigkeiten umgepumpt werden müssen.

 Folgebeseitigung von Hochwasserschäden

Nicht vergessen sollte man, dass nach abpumpen des Wasser aus dem Keller die Arbeit nicht getan ist. Um Folgeschäden zu vermeiden, ist es wichtig, die Luft im Keller zu entfeuchten. Moderne Luftentfeuchter mit Granulat oder Kondensation folgen der Tauchpumpe also direkt nach.

Weitere Informationen zu Tauchpumpen finden sich auf Wikipedia. Allerdings geht der Artikel bei Wikipedia mehr auf die Aspekte des Katastrophenschutzes und der Feuerwehrnutzung von Tauchpumpen ein, wo Pumpen mit viel höheren Leistungen als im Privatgebrauch benutzt werden.

 

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